Antike Haustürgarnituren auch in Norwegen beliebt

Antike Haustürgarnituren auch in Norwegen beliebt

Von Meike Spanner

Auf welchem Weg unsere antiken Haustürbeschläge ihre Kunden finden, ist immer wieder spannend. Vor Ostern erreichte uns eine Order aus dem fernen Norwegen, dem Land der Fjorde, Gletscher und Berge. Hier sind die Tage derzeit schon viel länger als hier in Ettingshausen.

 

Der Kunde erzählte uns von seiner Vorliebe für deutsche Fernsehsender, am liebsten mag er den mdr und den hr. Beim hr hatte er den Beitrag über uns gesehen ( https://www.hr-fernsehen.de/sendungen-a-z/maintower/sendungen/wenn-hollywood-anklopft,video-82904.html )

 

Schließlich bestellte er gleich drei Mal folgende Haustürgarnitur: antike Türdrücker, Türklinken, Türbeschläge ( https://www.bau-antik.de/antike-reproduktionen/historische-haustuergarnituren/3792/antike-reproduktionen-gruenderzeit-historische-haustuergarnituren-3792 )

 

Mit dieser Haustürgarnitur ist ein echtes Stückchen Gründerzeit nach Norwegen gegangen. Denn schließlich handelt es sich bei den Haustürbeschlägen um antike Stücke.

 

Gründerzeit, das bedeutete Aufbruch, erstarkte Wirtschaft, Wohlstand und vor allem dies auch zu zeigen. Epochal stilgeschichtlich wird die „Gründerzeit“ auch häufig dem „Historismus“ gleichgesetzt. Wir bewegen uns dabei von circa 1850 bis 1913.

 

Damals bestand das starke Bedürfnis nach Schnörkeln, man schaute auf die vergangene Zeit, vor allem auf die Renaissance und empfand die Dinge diesen Epochen nach. Daher kann man von der Zeit auch als Neo-Renaissance sprechen.

 

Es handelte sich dabei also einmal mehr um einen Vintage-Trend und heute ist das ganz ähnlich.

 

Seinerzeit reagierten die Menschen auf die schnellen und großen Veränderungen, die im Alltag aufgrund der Industrialisierung mit Hinwendung zu traditionellen Formen in der Gestaltung der Dinge.

 

Beim aktuellen Vintage-Trend könnten die Gründe ähnlich sein: in Zeiten, in denen Digitalisierung, künstliche Intelligenz und Globalisierung in hoher Geschwindigkeit voranschreiten könnte ebenso ein Unbehagen vor den großen Veränderungen bestehen und eine Rückbesinnung auf alte Designs forcieren.

 

Aber es wäre viel zu sehr vereinfacht nur von einem nostalgischen „Blick zurück“ zu sprechen. Vielmehr leben wir hinsichtlich der Designs der Dinge doch in einer Epoche, in der quasi alles geht: Spielerische Stil-Mixe sind Trend. Zum Beispiel sind restaurierte Möbelstücke neben hochmodernen Sofas zu finden - und zwar integriert in supermoderne Haustechnik. Oder eben antike Beschläge aus der Gründerzeit auf Holztüren, die aber mit höchstem Sicherheitsstandard ausgestattet werden.

 

In diesem Sinne winken wir in Richtung Norwegen: Ha det gøy med det!

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